Materialien - Soziales & Integration

Erstorientierungskurse haben Kapazitäten frei

Niederschwellige Vermittlung von Sprachkenntnissen und Informationen für den Alltag

In den bundesweiten vom BAMF koordinierten Erstorientierungskursen geht es um eine niedrigschwellige Vermittlung von Deutschkenntnissen inhaltlich kombiniert mit Themen zur Orientierung im Leben in Deutschland. In diesen Kursen sind in Baden-Württemberg teilweise noch Plätze frei. Hierzu informiert die Liga der Freien Wohlfahrtspflege mit meinem Informationsblatt.

Arbeitshilfe zum "Kaskadennachzug"

Neue Publikation des Flüchtlingsrates

Die Eltern dürfen nach Deutschland kommen, ihre minderjährigen Kinder nicht. Ihn dieser – mit „gesundem Menschenverstand“ nicht wirklich zu erfassenden – Situation befinden sich derzeit viele Familien. Dieses Dilemma führt häufig dazu, dass nur ein Elternteil – manchmal auch beide – zum unbegleiteten minderjährigen Flüchtling nach Deutschland einreist, in der Hoffnung, die verbliebenen Familienmitglieder möglichst bald nachzuholen.  Für diese Konstellation – und nur diese (!) – sind nachfolgende Hinweise gedacht. Sie liefern dabei kein „Allheilmittel“ und ersetzen auch keine einzelfallbezogene (Rechts-)Beratung, sondern wollen auf Fallstricke und typische Probleme hinweisen und einige (hoffentlich) praxistaugliche Tipps geben.

Arbeitshilfe zur Vorbereitung von zukünftigen Pflegeeltern

Das Kompetenzzentrum Pflegekinder hat eine Arbeitshilfe zur Vorbereitung von zukünftigen Pflegeeltern herausgegeben. Diese gibt Impulse, Anregungen und Orientierung, wie die Vorbereitungsphase auf ein Pflegeverhältnis - von der ersten Information für interessierte Personen bis hin zur gemeinsamen Entscheidung - gestaltet werden kann. Die Broschüre kann auf der Homepage des Kompetenzzentrum Pflegekinder bestellt werden.
Als Download stehen dort außerdem die schon etwas ältere Handreichung „Jugendliche Flüchtlinge in Gastfamilien“ und die Bibliographie „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Kinderflüchtlinge, Kindersoldaten“ zur Verfügung.

Online-Hilfen zum Deutschlernen

Es gibt viele Online-Sprachkurse, Websites und Apps, die Geflüchteten beim Deutschlernen helfen können. Die meisten sind kostenlos. Die Internetseite fluechtlingshelfer.info stellt die wichtigsten der Angebote vor.

Zwei Ratgeber des Thünen-Instituts zum Thema Arbeit

Das Thünen-Institut hat zwei Ratgeber zum Thema Arbeit herausgegeben. Zum Einen wurde ein Ratgeber von Geflüchteten für Geflüchtete zum Thema "Arbeit finden" auf den Sprachen Arabisch und Deutsch veröffentlicht. Zum Anderen enthält der Ratgeber "Flüchtlinge einstellen" zahlreiche Tipps für Unternehmer*innen.

Ratgeber für Geflüchtete zur Ausbildungsfinanzierung

Studierende der Universität Jena haben einen Ratgeber für Geflüchtete verfasst, welcher Informationen zur Ausbildungs- und Studienfinanzierung bereitstellt. Der Ratgeber ist in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.

Fluchtpunkte intern: Familiennachzug zu Flüchtlingen – eine Beratungshilfe

Berater*innen, die mit Fragen der Familienzusammenführung befasst sind, erhalten in der Broschüre konkrete und praktische Tipps und Handlungsvorschläge für ihre Arbeit im Bereich der Familienzusammenführung. Der Ablauf des Familiennachzug wird detailliert erklärt und auch Spezialkonstellationen finden Berücksichtigung. Enthalten ist darüber hinaus ein Kapitel zu den Grenzen der Beratungstätigkeit für Sozialarbeiter*innen. Im Anhang finden Sie Musterschreiben für die Beratungspraxis, sowie Verweise auf wichtige Dokumente und weiterführende Literatur.

 

Terminvereinbarung für Anträge auf Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten wieder möglich

Auswärtiges Amt bestätigt: Seit Jahresbeginn vergeben deutsche Auslandsvertretungen Termine

Das Auswärtige Amt bestätigt, dass Terminanfragen für Anträge auf Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten seit Anfang des Jahres wieder entgegengenommen werden. Aufgrund der langen Wartezeiten bis zu solchen Terminen, können Angehörige von Personen, die in Deutschland den subsidiären Schutz erhalten haben, bereits ab Januar 2018 Termine zur Visabeantragung vereinbaren, obwohl die Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten noch bis Mitte März 2018 gilt.

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