Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg

Mitstreiter*in im Migrationsrecht in Heidelberg gesucht.

Zum Ausbau der Tätigkeit im Migrationsrecht sucht Samuel Kupffer, Rechtsanwalt aus Heidelberg, anwaltliche Mitstreiter*innen in Bürogemeinschaft. Der Aufruf richtet sich auch an Berufseinsteiger*innen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Bitte um Mithilfe: Unterstützung für unbegleitete Kinder auf der Flucht

Eine App als Hilfestellung

Es gibt etliche unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche, die in Deutschland und darüber hinaus als vermisst gelten. Wo sie sich aufhalten und wie es ihnen geht, ist unklar. Deshalb hat die Organisation Missing Children Europe eine App für Smartphones entwickelt - die "Miniila App" -, die unbegleiteten Kindern auf der Flucht wichtige Informationen, Dienstleistungen und Unterstützung in ihrer Umgebung anzeigt. Der Bundesfachverband umF übernimmt nun die Koordination und bittet Organisationen ihre unterstützenden Angebote für geflüchtete Kinder in der APP verfügbar zu machen (z.B. Unterkunft, Essen, Asyl, Mädchenhilfe und Wifi).

  • mehr Informationen zur Eintragung finden Sie hier

Argumente und Petition gegen Ankunftszentrum in den "Wolfsgärten"

Engagierte aus Heidelberg präsentieren ausführliches Argumentationspapier

Die geplante Verlegung des Heidelberger Ankunftszentrums auf den Flur "Wolfsgärten", der zwischen Autobahnkreuz und Bahnlinie liegt, ist hochumstritten. Ende März war die Entscheidung über die Verlegung vom Gemeinderat vertagt worden. Jetzt haben Engagierte aus Heidelberg ein umfangreiches Argumentationspapier vorgelegt, in der sie sich mit den häufigsten Argumenten für eine Verlegung an den neuen Standort auseinandersetzen. Zudem gibt es eine Petition, die sich gegen den geplanten neuen Standort richtet. Auf der Website der Grün-Alternativen Liste Heidelberg (Nicht zu verwechseln mit den GRÜNEN, die sich für den neuen Standort aussprechen), gibt es eine Sammlung von Diskussionsbeiträgen von verschiedenen Personen aus Heidelberg zur Standortfrage.

Pressemitteilung der Konstanzer Seebrücke: Geflüchtete endlich sicher unterbringen!

Die Konstanzer Seebrücke fordert in ihrer Pressemitteilung von Stadt und Landkreis, Geflüchtete nicht besser zu überwachen, sondern sicher unterbringen. 

 

Mannheim tritt dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ bei

Wie bereits einige andere Städte in Baden-Württemberg ist am 19. Mai auch Mannheim dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ beigetreten. Damit sendet die Stadt ein deutliches Signal der Aufnahmebereitschaft und unterstreicht den Beschluss vom März, 50 Schutzbedürftige aufzunehmen.

Die zentralen Forderungen und eine Übersicht, welche Städte sich an dem Bünnis bundesweit beteiligen, sind auf der Website der Seebrücke zu finden.

Ideenwettbewerb "Gemeinsam:Schaffen"

Fördergelder für ehrenamtliches Engagement im ländlichen Raum

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz möchte ehrenamtliche Projekte in Baden-Württemberg fördern. Angesprochen sind "zivilgesellschaftliche Initiativen und Unternehmen, die gezielt Menschen zusammenbringen, die normalerweise nicht oder selten in einen direkten Austausch miteinander treten. Gesucht werden kreative und innovative Projekte oder Ideen für gemeinsame Aktivitäten, gemeinsames Lernen oder gemeinsames Gestalten, die den Ländlichen Raum und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig stärken." Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2020.

Schutz statt Diskriminierung

Pressemitteilung der Konstanzer Seebrücke

Die Konstanzer Seebrücke kritisiert in ihrer Pressemitteilung diskriminierende Sondermaßnahmen im Stadt- und Landkreis Konstanz gegen mit Covid-19 infizierte Geflüchtete und deren Kontaktpersonen und fordert dazu auf, Geflüchtete wirksam zu schützen. 

Gambia: Erfüllung der Passpflicht durch die Vorlage von Proxy Pässen

Wichtige Information

Das baden- württembergische Innenministerium hat auf folgendes hingewiesen:

Bei der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis, beispielsweise nach § 19 d Abs. 1 a AufenthG im Anschluss an die Ausbildungsduldung erfüllen gambische Staatsangehörige ihre Passpflicht, wenn sie einen Proxy Pass aus Gambia vorlegen können. Dabei handelt es sich um Pässe, die in Gambia in der Regel über eine dritte Person beantragt und vor Ort ausgestellt werden. Wichtig ist dabei, auf die genaue Übermittlung der persönlichen Daten und der eingescannten Unterschrift zu achten, damit sich keine Fehler bei der Ausstellung einschleichen.

Im Rahmen der Identitätsklärung bezüglich Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung ist zu erwarten, dass man ebenfalls zur Besorgung eines solchen Proxy- Passes aufgefordert wird.

 

 

Starkes humanitäres Zeichen gefordert

Bündnis "Sicherer Hafen Mannheim" schreibt Offenen Brief an Ministerpräsident Kretschmann

Das Bündnis "Sicherer Hafen Mannheim", in dem 33 Mannheimer Einrichtungen zusammengeschlossen sind, darunter Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften und Nationaltheater, haben einen "Offenen Brief" an Ministerpräsident Winfried Kretschmann geschrieben, der an die Stadt, an die Presse und an weitere Multiplikator*innen ging. In dem Offenen Brief wird ein Landesaufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Jugendliche gefordert, sowie die Unterstützung Baden-Württembergs für die Bundesrats-Initiative zu Abschaffung der Erfordernis der Zustimmung des Bundes zu Landesaufnahmeprogrammen.

Der Standort "Wolfsgärten"

Flüchtlingsrat weiterhin gegen Ankunftszentrum-Standort „Wolfsgärten“

Heidelberger Gemeinderat vertagt Entscheidung über Verlegung

Der Heidelberger Gemeinderat sollte am 26. März über den neuen Standort des Ankunftszentrum abstimmen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Entscheidung jedoch kurzfristig vertagt. Anders als vor einem Jahr zeichnet sich nun eine Mehrheit für den Standort „Wolfsgärten“ ab, da die Grünen in dieser Frage ihre Haltung geändert haben. Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg ist – ebenso wie der Asylarbeitskreis Heidelberg, einige Gemeinderatsmitglieder und weitere lokale Akteure – weiterhin der Meinung, dass die „Wolfsgärten“ kein geeigneter Ort für die Unterbringung von Geflüchteten ist und hält die von den Heidelberg Grünen genannten Gründen für ihren Sinneswandel für nicht überzeugend.

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