Aktuelles

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Auf diesen Seiten finden Sie das Fortbildungsangebot des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg und die aktuellen Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem finden Sie umfangreiche Dokumente und Ratgeber für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen. Das Projekt "aktiv für Flüchtlinge" wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

18.10.2018, 16:00 - 18:30 Uhr

Aufenthaltsverfestigung und Widerruf

Asylzentrum Tübingen, Neckarhalde 40, 72070 Tübingen

Wie geht es weiter nach der Anerkennung im Asylverfahren? Welche Möglichkeiten gibt es, zum dauerhaften Aufenthalt und perspektivisch auch eine Einbürgerung zu gelangen? Was passiert, wenn sich die Situation im Heimatland verbessert?

In dieser Infoveranstaltung, die sich in erster Linie an Geflüchtete und Multiplikator*innen richtet, geht es um die Themen Widerufsverfahren, Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung.

Referent: Seán McGinley (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

Veranstalter: Asylzentrum Tübingen in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. Gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge 2018" und vom Europäischen Asyl- Migrations- und Integrationsfonds (AMIF)

Weitere Hinweise: Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

07.11.2018

Fortbildung für Hauptamtliche zu LSBTTIQ in Freiburg, Lörrach und dem Ortenaukreis

Im Rahmen des Projektes "Welcome 2 Baden-Württemberg" bietet die Türkische Gemeinde Baden-Württemberg (tgbw) ein Qualifizierungsangebot für Hauptamtliche in Freiburg, Lörrach und dem Ortenaukreis zu dem Thema "Geflüchtete mit besonderem Schutzbedarf - Sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Flucht" an. Das Fortbildungsmodul ist kostenlos und besteht aus drei Teilen: Einem Online-Input, einem Workshop sowie einer Nachbereitung.

Für den Online-Input kann man aus vier Terminen wählen:
1.) 07.11.2018 von 09-10 Uhr 2.) 07.11.2018 von 17-18 Uhr 3.) 08.11.2018 von 11-12 Uhr 4.) 14.11.2018 von 14-15 Uhr

Der Workshop findet für Freiburg, Lörrach und dem Ortenaukreis an drei gesonderten Terminen statt:
Freiburg: 21.11.2018 von 10-16 Uhr
Lörrach: 28.11.2018 von 10-16 Uhr
Ortenaukreis: 12.12.2018 von 10-16 Uhr

Der Termin zur Nachbereitung wird in den jeweiligen Workshops festgelegt.
Weitere Informationen zum Inhalt sowie zu den Anmeldemodalitäten finden Sie in den jeweiligen Flyern:

12.11.2018, 18:30 - 21:30 Uhr

Neuerungen im Asylrecht - Aktuelle Informationen für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit

Mehrgenerationen- und Bürgerhaus Pliensauvorstadt (Saal), Weilstraße 8, 73734 Esslingen

In verschiedenen Bereichen Ihrer Aktivitäten für und mit Geflüchteten kommen bürgerschaftlich Engagierte in Berührung mit den Regelungen des Asylrechts. Sei es bei der Unterstützung im Bereich Arbeitssuche, bei der Alltagsbegleitung hinsichtlich Fragen des Familiennachzugs oder auch allgemein zum Anrecht der Geflüchteten auf verschiedene Leistungen. In regelmäßigem Abstand gibt es diesbezüglich Änderungen, die auch konkrete Auswirkungen auf die Unterstützungsaktivitäten haben. Die Referentin Melanie Skiba (Flüchtlingsrat BW) geht auf aktuelle Entwicklungen ein und zeigt auf, was diese für das Engagement in der Praxis bedeuten. Die Veranstaltung richtet sich an Engagierte, die in Esslingen in der Flüchtlingsarbeit tätig sind.
Die Veranstaltung wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.
Anmeldung möglich bis zum 6. November über die Stadt Esslingen

Aufenthaltsverfestigung und Widerruf

Haus der Diakonie (Mehrgenerationenhaus) Teggingerstraße 16, 78315 Radolfzell

Wie geht es weiter nach der Anerkennung im Asylverfahren? Welche Möglichkeiten gibt es, zum dauerhaften Aufenthalt und perspektivisch auch eine Einbürgerung zu gelangen? Was passiert, wenn sich die Situation im Heimatland verbessert?

In dieser Infoveranstaltung, die sich in erster Linie an Geflüchtete und Multiplikator*innen richtet, geht es um die Themen Widerufsverfahren, Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung.

Referent: Seán McGinley (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

Veranstalter: Diakonisches Werk des Evang. Kirchenbezirks Konstanz, Evangelischer Kirchenbezirk Konstanz, Caritasverband Singen-Hegau e.V. und Caritasverband Konstanz e.V. in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge 2018", gefördert durch das Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 29.10.2018 an bei Caritasverband Singen-Hegau e.V. , Miglena Abrasheva, Telefon 07731/96970211, E-Mail: abrasheva@caritas-singen-hegau.de


Der Veranstaltung findet statt, wenn mindestens zwölf Personen sich anmelden. Der Veranstaltung ist kostenlos. Für Verpflegung ist gesorgt.

18.12.2018, 18:30 - 21:00 Uhr

Infoabend: Abgelehnt... und jetzt?

Diakonie Heidelberg, Karl-Ludwig-Straße 6, 69117 Heidelberg

Eine Ablehnung im Asylverfahren wirft viele Fragen auf: Soll gegen den Bescheid geklagt werden? Innerhalb welcher Zeit ist dies möglich? Und wie kann ein Rechtsbeistand bezahlt werden? Diese und weitere Fragen werden wir klären. Außerdem werden die Themen Abschiebung und Ausreise sowie verschiedene Möglichkeiten, von der Duldung zu einem Bleiberecht (u.a. Ausbildungsduldung und Härtefallantrag) zu kommen, erörtert.

Referentin: Seán McGinley (Flüchtlingsrat BW)
Veranstalter: Asylarbeitskreis Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V.  Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge", gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration

neue Materialien

Materialien zu den Fortbildungen

Liebe Teilnehmer/innen der aktuellen Fortbildungen

Im Folgenden finden Sie verschiedene nützliche Dokumente für die Flüchtlingsarbeit, auf die bei der Fortbildung hingewiesen wurde (und ggf. die Präsentation der Fortbildung, an der Sie teilgenommen haben)

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Aktualisierte Arbeitshilfe des Paritätischen zur Ausbildungsduldung

Die vorliegende aktualisierte Arbeitshilfe (Stand: 18.07.2018) erläutert die einzelnen Voraussetzungen für die Ausbildungsduldung genauer und berücksichtigt neben den Anwendungshinweisen des Bundesinnenministeriums auch die Ländererlasse sowie die  Rechtsprechung. 

Lange Wartezeiten und mehr Ablehnungen

Versorgungsbericht 2018 zur psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen und Folteropfern in Deutschland

Psychisch erkrankte Geflüchtete finden in Deutschland nur eingeschränkt Zugang zu psychosozialen Unterstützungsangeboten. Laut dem aktuellen Versorgungsbericht der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) können die bundesweit 37 spezialisierten Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge noch immer nur einen Bruchteil der Geflüchteten versorgen, die sich mit Behandlungs- und Beratungsanfragen an sie wenden. Die Wartezeit auf eine Psychotherapie beträgt durchschnittlich 6 Monate, die Ablehnungszahlen sind um 85% auf eine Gesamtanzahl von 10.000 Personen gestiegen und die Perspektive für die Einrichtungen und ihre Klient*innen bleibt unter anderem aufgrund Finanzierung über zeitlich begrenzte Projektgelder unsicher.

Verfahren zur systematischen Schutzbedarfserhebung und Umsetzung von Schutzgarantien für LSBTTIQ Geflüchtete

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg hat ein Papier zur systematischen Schutzbedarfsfeststellung und Umsetzung der Schutzgarantien, die sich aus den EU-Richtlinien und den Entwürfen für die GEAS-Neuordnung ergeben, für LSBTTIQ Flüchtlinge erarbeitet. Die Verfahrensvorschläge liegen in einer Langfassung und einer Kurzfassung vor.

Familiennachzug bei subsidiärem Schutz

Zu diesem Thema hat das Netzwerk „Berlin hilft!“ eine Übersicht erstellt. Darin werden ausführlich Voraussetzungen für den Familiennachzug bei subsidiär Schutzberechtigten sowie das Verfahren beschrieben von der Antragstellung über die Prüfung der Voraussetzungen durch die zuständige Auslandsvertretung sowie die Auslandsbehörde bis zur Entscheidung durch das Bundesverwaltungsamt.

Neues Beratungsangebot: mira – Mit RECHT bei der ARBEIT

Information und Beratung für Menschen mit Fluchterfahrung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen

Bei "mira - Mit RECHT bei der ARBEIT" bekommen alle Menschen mit Fluchterfahrung kostenlose Informationen und Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen. Auch Fachkräfte, Multiplikator*innen oder Unterstützer*innen können sich an mira wenden.

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