Aktuelles

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Auf diesen Seiten finden Sie das Fortbildungsangebot des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg und die aktuellen Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem finden Sie umfangreiche Dokumente und Ratgeber für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen. Das Projekt "aktiv für Flüchtlinge" wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

24.09.2018, 19:00 - 21:30 Uhr

Infoabend für ehrenamtlich Engagierte "Was tun bei einer (drohenden) Abschiebung?"

Forum Esslingen, Schelztorstraße 38, 73728 Esslingen

Wenn alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, sehen sich Geflüchtete und deren Unterstützer/innen mit den Themen freiwillige Ausreise bzw. Abschiebung konfrontiert. Was kann man dann noch tun, um die Geflüchteten zu unterstützen? Wer muss/darf „freiwillig“ ausreisen und welche Unterstützungsmöglichkeiten haben Engagierte dabei? Wie läuft eine Abschiebung ab und welche Vorschriften gelten hierfür? Was kann man tun, wenn eine Abschiebung möglicherweise unrechtmäßig ist? Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es nach der Ausreise/Abschiebung?
Veranstalter: Freundeskreis Flüchtlinge Oberesslingen in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und der AWO Esslingen. Gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.
Referent*innen: Melanie Skiba (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg), Andreas Linder (AWO Kreis Esslingen)

25.09.2018, 19:00 Uhr

Aktuelle Entwicklungen im Asylrecht für Ehrenamtliche

Evangelisches Gemeindezentrum, Würzburger Str. 20, 97941 Tauberbischofsheim

Das Tempo im Asylrecht ist nach wie vor hoch. Die für die ehrenamtliche Tätigkeit wichtigsten Entwicklungen werden in dem Workshop beleuchtet. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Familiennachzug in der Form des Elternnachzugs, den der EuGH mit einer Anfang des Jahres getroffenen Entscheidung "auf den Kopf gestellt" hat. Zudem wird der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten behandelt, der seit dem 1. August gilt.

Referentin: Melanie Skiba (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

Veranstalter: Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis. In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. Gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

Weitere Hinweise: Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung bis zum 18.09.2018 unter kulike.m@caritas-heilbronn-hohenlohe.de wird gebeten.

12.11.2018, 18:30 - 21:30 Uhr

Neuerungen im Asylrecht - Aktuelle Informationen für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit

Mehrgenerationen- und Bürgerhaus Pliensauvorstadt (Saal), Weilstraße 8, 73734 Esslingen

In verschiedenen Bereichen Ihrer Aktivitäten für und mit Geflüchteten kommen bürgerschaftlich Engagierte in Berührung mit den Regelungen des Asylrechts. Sei es bei der Unterstützung im Bereich Arbeitssuche, bei der Alltagsbegleitung hinsichtlich Fragen des Familiennachzugs oder auch allgemein zum Anrecht der Geflüchteten auf verschiedene Leistungen. In regelmäßigem Abstand gibt es diesbezüglich Änderungen, die auch konkrete Auswirkungen auf die Unterstützungsaktivitäten haben. Die Referentin Melanie Skiba (Flüchtlingsrat BW) geht auf aktuelle Entwicklungen ein und zeigt auf, was diese für das Engagement in der Praxis bedeuten. Die Veranstaltung richtet sich an Engagierte, die in Esslingen in der Flüchtlingsarbeit tätig sind.
Die Veranstaltung wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.
Anmeldung möglich bis zum 6. November über die Stadt Esslingen

neue Materialien

Materialien zu den Fortbildungen

Liebe Teilnehmer/innen der aktuellen Fortbildungen

Im Folgenden finden Sie verschiedene nützliche Dokumente für die Flüchtlingsarbeit, auf die bei der Fortbildung hingewiesen wurde (und ggf. die Präsentation der Fortbildung, an der Sie teilgenommen haben)

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Lange Wartezeiten und mehr Ablehnungen

Versorgungsbericht 2018 zur psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen und Folteropfern in Deutschland

Psychisch erkrankte Geflüchtete finden in Deutschland nur eingeschränkt Zugang zu psychosozialen Unterstützungsangeboten. Laut dem aktuellen Versorgungsbericht der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) können die bundesweit 37 spezialisierten Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge noch immer nur einen Bruchteil der Geflüchteten versorgen, die sich mit Behandlungs- und Beratungsanfragen an sie wenden. Die Wartezeit auf eine Psychotherapie beträgt durchschnittlich 6 Monate, die Ablehnungszahlen sind um 85% auf eine Gesamtanzahl von 10.000 Personen gestiegen und die Perspektive für die Einrichtungen und ihre Klient*innen bleibt unter anderem aufgrund Finanzierung über zeitlich begrenzte Projektgelder unsicher.

Verfahren zur systematischen Schutzbedarfserhebung und Umsetzung von Schutzgarantien für LSBTTIQ Geflüchtete

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg hat ein Papier zur systematischen Schutzbedarfsfeststellung und Umsetzung der Schutzgarantien, die sich aus den EU-Richtlinien und den Entwürfen für die GEAS-Neuordnung ergeben, für LSBTTIQ Flüchtlinge erarbeitet. Die Verfahrensvorschläge liegen in einer Langfassung und einer Kurzfassung vor.

Familiennachzug bei subsidiärem Schutz

Zu diesem Thema hat das Netzwerk „Berlin hilft!“ eine Übersicht erstellt. Darin werden ausführlich Voraussetzungen für den Familiennachzug bei subsidiär Schutzberechtigten sowie das Verfahren beschrieben von der Antragstellung über die Prüfung der Voraussetzungen durch die zuständige Auslandsvertretung sowie die Auslandsbehörde bis zur Entscheidung durch das Bundesverwaltungsamt.

Neues Beratungsangebot: mira – Mit RECHT bei der ARBEIT

Information und Beratung für Menschen mit Fluchterfahrung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen

Bei "mira - Mit RECHT bei der ARBEIT" bekommen alle Menschen mit Fluchterfahrung kostenlose Informationen und Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen. Auch Fachkräfte, Multiplikator*innen oder Unterstützer*innen können sich an mira wenden.

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50 Forderungen zum Flüchtlings-, Aufenthalts-, Staatsangehörigkeits- und Sozialrecht

Zum vierten Mal seit 1999 hat die Rechtsberaterkonferenz der mit den Wohlfahrtsverbänden und dem UNHCR zusammenarbeitenden Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten Empfehlungen zum Asyl- und Aufenthaltsgesetz ausgesprochen. Die im November 2017 veröffentlichte Broschüre plädiert für Reformvorschläge im Flüchtlings- und Aufenthaltsrecht sowie im Staatsangehörigkeits- und Sozialrecht. Besonders hervorgehoben werden drei Forderungen: faire und gründliche Asylverfahren, Integration fördern und anerkennen und letztendlich ein an den Menschenrechten ausgerichtetes Aufenthaltsrecht.