Informationen für Flüchtlinge

Neue BAMF-Materialien zum Asylverfahren

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat verschiedene neue mehrsprachige Materialien zum Asylverfahren veröffentlicht. Zum einen handelt es sich um einen Film sowie eine Broschüre über die Rechte und Pflichten von Asylantragsteller*innen, zum anderen um ein Informationsblatt zum Anhörungstermin.

Erklärfilme der Deutschen Welle über das Grundgesetz

Was darf Satire? Gehört das Kopftuch in die Schule? Und wie funktioniert die Bundestagswahl? All das regelt in
Deutschland das Grundgesetz. Um geflüchteten Menschen aus anderen Ländern die Regeln und Werte des
Zusammenlebens anschaulich und leicht verständlich nahezubringen, hat die Deutsche Welle ein Videoprojekt
gestartet.  Die Filme werden über Soziale Medien verbreitet — auf Arabisch, Paschtu, Urdu und Dari sowie auf Englisch und Deutsch.

Mehrsprachige Infos für den Alltag

Verbraucherzentrale stellt Videos und Checklisten für Migrant*innen und Geflüchtete zur Verfügung

Die Verbraucherzentrale bietet mehrsprachige Informationen für Migrant*innen und Geflüchtete an. Es gibt Checklisten auf Deutsche, Englisch und Arabisch zu zehn verschiedenen Themen, sowie Videos zu den Themen „Einkauf von Lebensmitteln“, „Bankkonto“, „Private Haftpflichtversicherung“, „Handvertrag“, „erste eigene Wohnung“ und „Aktivitäten in der Freizeit“.

„Kenne deine Rechte!“

Broschüre der IQ Netzwerks NDS

In dieser Broschüre vom Flüchtlingsrat Niedersachsen wird geflüchteten Frauen Hilfe bei unterschiedlichen Problemen geboten. Unter anderem wird erklärt, wie ein Asylverfahren funktioniert und wie man sich darauf vorbereitet. Auch die Rechte von Flüchtlingskindern werden dargestellt. Die Broschüre enthält außerdem Hinweise auf Anlaufstellen gegeben, mittels derer man sich z.B. gegen Zwangsehe oder Gewalt wehren kann. Die Broschüre ist in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Farsi, Englisch, Französisch und Russisch verfügbar.

Die Wohnsitzregelung - Ihre Rechte gegenüber dem Jobcenter

Eine Arbeitshilfe des IQ Netzwerks

Im August 2016 ist die Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge in Kraft getreten. Das IQ Netzwerk hat die wichtigsten Elemente der Regelung in einer Arbeitshilfe zusammengefasst.

Mehrsprachige Erklärvideos für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Die Erklärvideos wurden erstellt von Stadtgrenzenlos, einem internetbasierten Informationsportal insbesondere für junge Flüchtlinge. Sie liegen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari, Pashto und Tigrinya vor.

Es gibt acht verschiedene Filme zu folgenden Themen: Was sind meine Rechte? / Wer hilft mir? / Mit welchen Behörden habe ich es zu tun? / Was machen Betreuer? / Was macht ein Vormund? / Deutschland: Was ist anders? Was ist wichtig / Was ist die Dublin-Verordnung? / Warum werde ich untersucht?

Die Links zu den einzelnen Videos sind auf der Seite www.fluechtlingshelfer.info aufgeführt.

 

Schulden - was tun?

Mehrsprachige Informationen der Schuldnerberatung Hessen

Menschen mit geringem Einkommen landen schnell in der Schuldenfalle. Die Schuldnerberatung Hessens bieten jetzt Informationsblätter in zehn Sprachen zu verschiedenen Themen der Schuldnerberatung an, unter anderem zu den Themen Mietschulden, Pfändung, Mahnungen, unbezahlten Strom- und Gasrechnungen.

Erklärvideo "Arztbesuch" auf Deutsch, Englisch und Arabisch

In dem Video "Bedienungsanleitung Deutschland, Teil 1" geht um das Thema "Arztbesuch". Es ist in Zusammenarbeit mit Ärzten und Ärztinnen aus Aleppo, München, Augsburg und Mitarbeitenden des bayerischen Roten Kreuzes entstanden und liegt in Deutsch, Englisch und Arabisch vor.

Informationen zur Befreiung vom Rundfunkbeitrag

ARD, ZDF und Deutschlandradio haben eine Broschüre für Geflüchtete herausgegeben, die erklärt, was sie tun müssen, wenn sie einen Brief vom Beitragsservice erhalten haben. Der Flyer kann auf Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Arabisch, Farsi und Somali bestellt werden.

Info-Flyer der Diakonie: Was sind freiwillig Engagierte?

Die Diakonie Deutschland hat einen Info-Flyer für Geflüchtete herausgegeben. Dieser informiert darüber, was freiwillig Engagierte in der Flüchtlingshilfe eigentlich tun, was sie von hauptamtlichen Helfer*innen unterscheidet und was Geflüchtete und Ehrenamtliche gegenseitig von sich erwarten können. Der Flyer ist auf sieben verschiedenen Sprachen verfügbar.

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