Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg

LEA Ellwangen bleibt bestehen

Land, Kreis und Stadt unterzeichnen Vereinbarung über Weiterbetrieb

Das Land Baden-Württemberg, die Stadt Ellwangen und der Ostalbkreis haben einen Vertrag zum Weiterbetrieb der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen unterschrieben. Damit wird das Engagement der Stadt fortgesetzt und der gemeinsamen Verantwortung von Land und Kommunen Rechnung getragen. Die Vereinbarung sieht ein Weiterbetrieb zunächst bis zum 31.12.2022 vor. Eine Nutzung, die über diesen Zeitpunkt hinausgeht, kommt in Betracht, wenn sich Stadt, Landkreis und das Land hierauf einvernehmlich einigen. Im Regelbetrieb ist eine Unterbringung von bis zu 700 Personen vorgesehen. 

Blackbox Abschiebehaft

Arbeitsgruppe kritisiert mangelnde Kontrolle und zahlreiche Missstände in Pforzheimer Haftanstalt

Die Arbeitsgruppe Abschiebehaft Pforzheim ist besorgt über die Situation in Baden-Württembergs Abschiebehafteinrichtung. Bei einem Pressegespräch am Mittwoch informierte die Gruppe aus haupt- und ehrenamtlich Tätigen über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen in Abschiebehaft, und beklagten dabei gravierende Mängel.

Weiterlesen …

„Aufnahme von Geflüchteten ist keine Frage von Generosität“

27 Mannheimer Institutionen fordern: Mannheim soll „Sicherer Hafen“ werden

Am 12. April haben die Flüchtlingsinitiativen save-me und seebrücke Mannheim eine von der Presse viel beachtete Aktion auf dem Schiff "Wichern" der Evangelischen Kirche Mannheim unternommen, um die Stadt Mannheim zu bewegen, sich der bundesweiten Kampagne von fast 50 Städten, sich zum "Sicheren Hafen" zu erklären, anzuschließen.

Was passiert bei den "Delegationsbesuchen"?

Erfahrungsberichte zu Gambia-Anhörungen gesucht

Seit mindestens zwei Jahren werden (mutmaßlich) aus Gambia stammende Personen regelmäßig zu Anhörungen bei einer gambischen Delegation in Karlsruhe geladen. Der Flüchtlingsrat bittet um Zusendung von Erfahrungsberichten von diesen Anhörungen.

Weiterlesen …

Tübingen - Schwimmen für alle Kinder

Wenn nach einer Umfrage des DLRG 59% aller Grundschulkinder nicht sicher schwimmen können, wenn 2018 in Deutschland 504 Menschen, darunter 71 Kinder und Jugendliche bzw. 33 Flüchtlinge ertrunken sind .... dann erkennt man, dass die ehrenamtliche Initiative "Schwimmen für alle Kinder" in Tübingen sehr sinnvoll ist. Seit Projektbeginn wurden 280 Kinder schwimmsicher, Ende 2018 waren mehr als 670 Kinder in Schwimmkursen angemeldet. Die Teilnahme für Kinder und Jugendliche aus Familien mit wenig Geld und aus Flüchtlingsfamilien ist kostenlos.
  • Weitere Informationen hier

Arrival Aid - eine Zeitung für Geflüchtete - mit neuer Ausgabe

Frische Themen geht die aktuelle Ausgabe der Arrival Aid an! Warum soll man sich impfen lassen? Wer ist der beste Freund der Deutschen? Wie lernt man am besten Deutsch? Und wer oder was ist Friday for Future? Ein Artikel über Arbeiten für die Gemeinschaft, Tipps und Termine aus der Region sowie eine Kinderseite runden die Frühlingsausgabe ab. Interesse? Mehr hier!

Förderprogramme der Initiative Allianz für Beteiligung e.V.

Die Initiative Allianz für Beteiligung hat derzeit zwei Förderprogramme ausgeschrieben, die in den Themenbereich der Integration fallen. Die Programme "Nachbarschaftsgespräche. Zusammenleben- aber wie?" und "Gut Beraten!" unterstützen gesellschaftliches Engagement auf verschiedene Weise.

Weiterlesen …

Stellenausschreibungen des Vereins für internationale Jugendarbeit e.V. in Stuttgart

Der Verein für internationale Jugendarbeit e.V. (vij) sucht in Stuttgart zum 1. Juni 2019 eine Beraterin mit Fremdsprachenkenntnis (am liebsten muttersprachlich Spanisch, gerne auch andere Sprachen, z.B. Rumänisch) für die Beratung von Migrantinnen für das Fraueninformationszentrum und außerdem eine Elternzeitvertretung für die Stelle der Bereichsleitung im Bereich Jugend (Mosaik).
Die Stellenausschreibungen finden Sie hier:

Afghan Kickers suchen in Stuttgart Trainingsmöglichkeit

Als Kinder haben sie in ihrer Heimat Fussball gespielt. Nun möchten junge afghanische Männer in ihrer neuen Heimat in Stuttgart auf einem Fussballplatz bzw. einer Halle regelmäßig trainieren.... Wer kann helfen? Weitere Informationen hier.

Initiative Solidarity City in Freiburg - eine Zwischenbilanz

Die Idee einer Solidarity City gibt es seit den 80er Jahren. Ziel ist es, Menschen auf kommunaler Ebene in ihren elementaren Rechten, z.B. auf Bildung, medizinische Versorgung, Wohnen, Arbeit und Ernährung zu unterstützen und zu schützen. Betroffen sind insbesondere davon auch Geflüchtete und Migrant*innen. So sammelt man in Freiburg für die kleine italienische Gemeinde Riace, die zum Vorbild bei der Aufnahme von Geflüchteten in Europa geworden ist. Nach zwei Jahren soll nun das bereits existierende Engagement in Freiburg sichtbar gemacht und festgestellt werden, ob Ideen der Solidarity City in Freiburg anerkannt und in die städtische Kommunalpolitik implementiert werden können. Weitere Informationen gibt es hier.