Aktuelles

Willkommen

Auf diesen Seiten finden Sie das Fortbildungsangebot des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg und die aktuellen Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem finden Sie umfangreiche Dokumente und Ratgeber für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen. Das Projekt "aktiv für Flüchtlinge" wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

12.07.2018, 18:30 - 21:00 Uhr

Aktuelle Entwicklungen im Asylrecht für Ehrenamtliche

Welthaus Heidelberg, Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg

Das Tempo im Asylrecht ist nach wie vor hoch. Die für die ehrenamtliche Tätigkeit wichtigsten Entwicklungen werden in dem Workshop beleuchtet. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Familiennachzug in der Form des Elternnachzugs, den der EuGH mit einer Anfang des Jahres getroffenen Entscheidung "auf den Kopf gestellt hat". Zudem wird der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten behandelt, der ab dem 1. August anlaufen soll.

Referent: Sebastian Röder (Jurist beim Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

Veranstalter:  Informiert.Engagiert. - Qualifizierung für ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingshilfe Heidelberg. Eine Veranstaltungsreihe des Asylarbeitskreises Heidelberg e.V. und des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Heidelberg. In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. Gefördert vom Land Baden-Württemberg (Innenministerium). 

Anmeldung: workshop-asyl@web.de

16.07.2018, 18:00 - 21:00 Uhr

Infoabend "Die Duldung - Was ist das eigentlich?" in Kirchberg/Jagst

Evangelische Gemeindehaus, Am Hofgarten 7, 74592 Kirchberg an der Jagst

Eine Duldung ist ein äußerst prekärer Status, der mit verschiedenen Einschränkungen und Sanktionen einhergehen kann. Mit Wechsel in die Duldung wird unter anderem das Thema Mitwirkung bei der Passbeschaffung relevant. Hier stellen sich erfahrungsgemäß viele Fragen. Daneben werden werden verschiedene Möglichkeiten, von der Duldung zu einem Bleiberecht zu kommen, erörtert, unter anderem kann hier die Ausbildungsduldung eine Rolle spielen.

Veranstalter: Freundeskreis Asyl Kirchberg in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. Gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich an unter info@freundeskreis-asyl-kirchberg-jagst.de

Referentin: Melanie Skiba, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e. V.

23.07.2018, 18:00 Uhr

Infoabend: "Familiennachzug und Familienasyl – Wo geht die Reise hin?“

Evangelisches Gemeindehaus Kirchstraße 1 74336 Ellhofen

Der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten ist noch bis Ende Juli ausgesetzt, ab 1. August sollen dann 1000 Visa pro Monat für den Nachzug zu subsidiär Schutzberechtigten ausgestellt werden. Welche Kriterien gelten für die Vergabe der Visa? Wie soll der Auswahlprozess ablaufen? Diese und weitere Aspekte des neuen Gesetzes werden vorgestellt und mögliche Konsequenzen erläutert. Daneben wird auf das Thema Familienasyl eingegangen werden, das beispielsweise beim Nachzug zu unbegleiteten Minderjährigen oder auch bei der Geburt von Kindern von Schutzberechtigten in Deutschland von Bedeutung ist. Auch die Auswirkungen des Urteils des Europäischen Gerichtshofs bezüglich des Elternnachzugs zu unbegleitet eingereisten Minderjährigen werden besprochen.

Referentin: Melanie Skiba, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e. V.

Veranstalter: Ökumenische Flüchtlingsarbeit in der Region Heilbronn in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat BW, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration. 

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 15. Juli unter Susanne.walter@diakonie-heilbronn.de zur Veranstaltung an.

Veranstaltungsflyer als PDF

neue Materialien

Materialien zu den Fortbildungen

Liebe Teilnehmer/innen der aktuellen Fortbildungen

Im Folgenden finden Sie verschiedene nützliche Dokumente für die Flüchtlingsarbeit, auf die bei der Fortbildung hingewiesen wurde (und ggf. die Präsentation der Fortbildung, an der Sie teilgenommen haben)

Weiterlesen …

50 Forderungen zum Flüchtlings-, Aufenthalts-, Staatsangehörigkeits- und Sozialrecht

Zum vierten Mal seit 1999 hat die Rechtsberaterkonferenz der mit den Wohlfahrtsverbänden und dem UNHCR zusammenarbeitenden Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten Empfehlungen zum Asyl- und Aufenthaltsgesetz ausgesprochen. Die im November 2017 veröffentlichte Broschüre plädiert für Reformvorschläge im Flüchtlings- und Aufenthaltsrecht sowie im Staatsangehörigkeits- und Sozialrecht. Besonders hervorgehoben werden drei Forderungen: faire und gründliche Asylverfahren, Integration fördern und anerkennen und letztendlich ein an den Menschenrechten ausgerichtetes Aufenthaltsrecht.

Mehrsprachiges Merkblatt zur Familienzusammenführung

Einen Überblick über das Thema Familienzusammenführung - das verschafft das Merkblatt vom "Informationsverbund Asyl und Migration". Hierbei wird unter anderem geklärt, wer einen Anspruch auf Familiennachzug hat und welche unterschiedlichen Verfahren der Familienzusammenführung es je nach Aufenthaltstitel gibt. Das Merkblatt ist in Deutsch, Englisch, Arabsich und Tigrinya verfügbar.

Neue Handreichung zum Familiennachzug von und zu Flüchtlingen

Die neue Handreichung vom DRK-Suchdienst bietet aktuelle Fachinformationen zu zwei Themenbereichen. Sie informiert zum einen umfassend über den Familiennachzug bei subsidiär Schutzberechtigten. Hierbei bietet sie allgemeine Informationen zum Familiennachzugsneuregelungsgesetz, nennt unter anderem Ausschlussgründe und zuständige Stellen. Weiterführend thematisiert die Handreichung Elternnachzug zu anerkannten minderjährigen Flüchtlingen. Im Fokus steht hier das EuGH Urteil vom 12.04.2018 und dessen Auswirkungen auf zukünftige Familiennachzugsverfahren sowie Altfälle.

Orientierungshilfe zum Thema "Rücküberstellung nach Italien"

Die vom "Raphaelswerk e.v." herausgegebene Orientierungshilfe informiert Geflüchtete und ihre Helfer*innen rund um das Thema "Rücküberstellung nach Italien aufgrund der Dublin-Verordnung". Neben der Klärung von aufenthaltsrechtlichen Fragen bietet die Handreichung Informationen zu verschiedenen Angeboten und Möglichkeiten für Geflüchtete in Italien. Unter anderem werden Kontaktadressen aus verschiedenen Bereichen genannt, an die sich die Betroffenen bei Bedarf wenden können.

Arbeitshilfe zur Lebensunterhaltssicherung von Azubis mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung

Die neue Arbeitshilfe vom Paritätischen Gesamtverband informiert über die Problematik der Sicherung des Lebensunterhalts während der Ausbildung bei jungen Menschen mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung. Sie weist auf verschiedene Schwierigkeiten hin, mit denen sich die Auszubildenden konfrontiert sehen, darunter mangelnde Ausbildungsvergütungen, Unklarheiten zum Anspruch auf Förderleistungen und eine zum Teil widersprüchliche und integrationsfeindliche Rechtslage.