Aktuelles

Willkommen

Auf diesen Seiten finden Sie das Fortbildungsangebot des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg und die aktuellen Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem finden Sie umfangreiche Dokumente und Ratgeber für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen. Das Projekt "aktiv für Flüchtlinge" wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

23.09.2018, 11:00 Uhr

3 Jahre Willkommenskultur – Wo stehen wir?

Leonhardskirche, Leonhardspl. 10/1, 70182 Stuttgart

Zum Auftakt der INTERKULTURELLEN WOCHE findet am 23.09.18 in der Leonhardskirche in Stuttgart-Mitte ein Podiumsgespräch statt. Unter der Moderation von Dr. Michael Zeiß (ehemals SWR) diskutieren Ute Vogt (MdB SPD), Dr. Caroline Gritschke (Amnesty International), Dr. Birgit Dinzinger (Diakonisches Werk), Dr. Stefan Kaufmann (MdB CDU), Gari Pavkovic (Stadt Stuttgart) und Sebastian Röder (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg). Zuvor findet bereits ab 10 Uhr ein Gottesdienst statt, in dem drei Flüchtlinge berichten, wie es ihnen nach drei Jahren in Deutschland geht.
Zum Tag des Flüchtlings werden am Freitag, 28.09.18, ab 17 Uhr im Alten Feuerwehrhaus in Stuttgart-Heslach, Möhringer Straße 56, Workshops mit anschließendem Fest ab 20 Uhr angeboten.
24.09.2018, 19:00 - 21:30 Uhr

Infoabend für ehrenamtlich Engagierte "Was tun bei einer (drohenden) Abschiebung?"

Forum Esslingen, Schelztorstraße 38, 73728 Esslingen

Wenn alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, sehen sich Geflüchtete und deren Unterstützer/innen mit den Themen freiwillige Ausreise bzw. Abschiebung konfrontiert. Was kann man dann noch tun, um die Geflüchteten zu unterstützen? Wer muss/darf „freiwillig“ ausreisen und welche Unterstützungsmöglichkeiten haben Engagierte dabei? Wie läuft eine Abschiebung ab und welche Vorschriften gelten hierfür? Was kann man tun, wenn eine Abschiebung möglicherweise unrechtmäßig ist? Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es nach der Ausreise/Abschiebung?
Veranstalter: Freundeskreis Flüchtlinge Oberesslingen in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und der AWO Esslingen. Gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.
Referent*innen: Melanie Skiba (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg), Andreas Linder (AWO Kreis Esslingen)

25.09.2018, 19:00 Uhr

Aktuelle Entwicklungen im Asylrecht für Ehrenamtliche

Evangelisches Gemeindezentrum, Würzburger Str. 20, 97941 Tauberbischofsheim

Das Tempo im Asylrecht ist nach wie vor hoch. Die für die ehrenamtliche Tätigkeit wichtigsten Entwicklungen werden in dem Workshop beleuchtet. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Familiennachzug in der Form des Elternnachzugs, den der EuGH mit einer Anfang des Jahres getroffenen Entscheidung "auf den Kopf gestellt" hat. Zudem wird der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten behandelt, der seit dem 1. August gilt.

Referentin: Melanie Skiba (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

Veranstalter: Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis. In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. Gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

Weitere Hinweise: Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung bis zum 18.09.2018 unter kulike.m@caritas-heilbronn-hohenlohe.de wird gebeten.

11.10.2018, 15:00 - 17:00 Uhr

Aufenthaltsverfestigung und Widerruf

Am Donnerstag, 11, Oktober, um 15 Uhr im Rathaus Brühl, Hauptstr. 1 68782 Brühl

Wie geht es weiter nach der Anerkennung im Asylverfahren? Welche Möglichkeiten gibt es, zum dauerhaften Aufenthalt und perspektivisch auch eine Einbürgerung zu gelangen? Was passiert, wenn sich die Situation im Heimatland verbessert? In dieser Infoveranstaltung wird das ganze aufenthaltsrechtliche Prozedere nach der Anerkennung dargestellt - es geht um die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis, das Widerrufsverfahren, die unbefristeten Aufenthaltstitel Daueraufenthalt-EU und Niederlassungserlaubnis sowie um die Einbürgerung.

Referent: Seán McGinley (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

Veranstalter: Gemeinde Brühl in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. Gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge 2018"

Anmeldung: Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen ist eine vorherige Anmeldung unter der Email-Adresse Marsha.Figueroa@bruehl-baden.de notwendig.

15.10.2018, 19:00 Uhr

Themenabend Gambia

Ev. Gemeindehaus Fenster, Rieslingstraße 18, Lauffen am Neckar

Warum fliehen Menschen aus Gambia? Wie ist die aktuelle politische Situation? Und welche Perspektiven haben Menschen aus Gambia in Deutschland?
Ebou Sarr, Sozialarbeiter und Flüchtlingsaktivist aus Gambia, gibt Informationen über das Land und berichtet über die Entwicklungen vor Ort. Stella Hofmann vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg wird die Bleibeperspektiven für Gambier*innen nach einem abgelehnten Asylantrag aufzeigen.

Veranstalter: Ökumenische Flüchtlingshilfe und Flüchtlingsrat Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Freundeskreis Lauffen. Gefördert vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge 2018"

Weitere Hinweise: Anmeldung mit Mailadresse, Name und Ort bis zum 10.10.18 unter denner-woerner@caritas-heilbronn-hohenlohe.de
Flyer

neue Materialien

Materialien zu den Fortbildungen

Liebe Teilnehmer/innen der aktuellen Fortbildungen

Im Folgenden finden Sie verschiedene nützliche Dokumente für die Flüchtlingsarbeit, auf die bei der Fortbildung hingewiesen wurde (und ggf. die Präsentation der Fortbildung, an der Sie teilgenommen haben)

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Aktualisierte Arbeitshilfe des Paritätischen zur Ausbildungsduldung

Die vorliegende aktualisierte Arbeitshilfe (Stand: 18.07.2018) erläutert die einzelnen Voraussetzungen für die Ausbildungsduldung genauer und berücksichtigt neben den Anwendungshinweisen des Bundesinnenministeriums auch die Ländererlasse sowie die  Rechtsprechung. 

Lange Wartezeiten und mehr Ablehnungen

Versorgungsbericht 2018 zur psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen und Folteropfern in Deutschland

Psychisch erkrankte Geflüchtete finden in Deutschland nur eingeschränkt Zugang zu psychosozialen Unterstützungsangeboten. Laut dem aktuellen Versorgungsbericht der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) können die bundesweit 37 spezialisierten Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge noch immer nur einen Bruchteil der Geflüchteten versorgen, die sich mit Behandlungs- und Beratungsanfragen an sie wenden. Die Wartezeit auf eine Psychotherapie beträgt durchschnittlich 6 Monate, die Ablehnungszahlen sind um 85% auf eine Gesamtanzahl von 10.000 Personen gestiegen und die Perspektive für die Einrichtungen und ihre Klient*innen bleibt unter anderem aufgrund Finanzierung über zeitlich begrenzte Projektgelder unsicher.

Verfahren zur systematischen Schutzbedarfserhebung und Umsetzung von Schutzgarantien für LSBTTIQ Geflüchtete

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg hat ein Papier zur systematischen Schutzbedarfsfeststellung und Umsetzung der Schutzgarantien, die sich aus den EU-Richtlinien und den Entwürfen für die GEAS-Neuordnung ergeben, für LSBTTIQ Flüchtlinge erarbeitet. Die Verfahrensvorschläge liegen in einer Langfassung und einer Kurzfassung vor.

Familiennachzug bei subsidiärem Schutz

Zu diesem Thema hat das Netzwerk „Berlin hilft!“ eine Übersicht erstellt. Darin werden ausführlich Voraussetzungen für den Familiennachzug bei subsidiär Schutzberechtigten sowie das Verfahren beschrieben von der Antragstellung über die Prüfung der Voraussetzungen durch die zuständige Auslandsvertretung sowie die Auslandsbehörde bis zur Entscheidung durch das Bundesverwaltungsamt.

Neues Beratungsangebot: mira – Mit RECHT bei der ARBEIT

Information und Beratung für Menschen mit Fluchterfahrung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen

Bei "mira - Mit RECHT bei der ARBEIT" bekommen alle Menschen mit Fluchterfahrung kostenlose Informationen und Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen. Auch Fachkräfte, Multiplikator*innen oder Unterstützer*innen können sich an mira wenden.

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