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Willkommen

Auf diesen Seiten finden Sie das Fortbildungsangebot des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg und die aktuellen Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem finden Sie umfangreiche Dokumente und Ratgeber für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen. Das Projekt "aktiv für Flüchtlinge" wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

03.03.2020, 18:00 - 19:30 Uhr

Webinar "Die Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung - Grundlagen"

Dienstag, 3. März 2020, 18:00-19:30, Teilnahme über Link bei Anmeldung

Im Januar 2020 ist das "Gesetz über die Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung" in Kraft getreten. Dieses beinhaltet Änderungen an der bereits existierenden Ausbildungsduldung. Außerdem bietet es als neue Möglichkeit die Beschäftigungsduldung. Das Webinar bietet einen ersten Überblick über die neuen Regelungen. Es richtet sich an ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätige Personen. Die maximale TN-Zahl liegt bei 15 Personen.

Aufbauend auf den in diesem Webinar vermittelten Grundlagen bieten wir vertiefende Webinare zu den beiden Duldungsotionen an.

Die Teilnahme am Webinar erfolgt am PC. Sie benözigen dazu einen gängigen Browser, eine stabile Internetverbindung und einen Kopfhörer bzw. Lautsprecher.

04.03.2020, 18:00 Uhr

Infoabend: Mitwirkungspflichten von Geduldeten in Tübingen

Am Mittwoch, 4. März, 18 Uhr, Raum 37 (Gemeinschaftsraum, rechtes Haus, 2. OG) Europastraße 37, Tübingen

Die Mitwirkungspflicht zur Identitätsfeststellung beschäftigt Asylbewerber insbesondere nachdem das Asylverfahren abgelehnt wurde. Kommt man der Mitwirkungspflicht nicht nach, drohen entsprechende Sanktionen wie Entzug der Arbeitserlaubnis oder Leistungskürzungen.
Geduldete, aber auch Ehrenamtliche sind mit vielen Fragen konfrontiert: Was soll ich tun, um meiner Mitwirkungspflicht nachzukommen? Droht mir eine Abschiebung, wenn ich eine Geburtsurkunde
besorge? Diese und andere Fragen werden an dem Informationsabend thematisiert und diskutiert.
Referent: Seán McGinley (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V.)
Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Wer mit mehreren Personen kommen möchte, wird gebeten zwecks besserer Planung Bescheid zu sagen; am besten per Mail an: viaeuropa@gmx.net
Eingeladen sind Geflüchtete und Ehrenamtliche, sowie alle Interessierten. Der Vortrag ist in deutscher Sprache. Es wird darum gebeten, eventuell benötigte Dolmetscher*innen selbst mitzubringen.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge", gefördert vom Land Baden-Württemberg (Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration) und der UNO-Flüchtlingshilfe.

16.03.2020, 19:00 Uhr

Infoabend: Härtefallantrag in Biberach

im Begegnungstreff „UBUNTU“, Waldseerstraße 12/1 (Hinterhof Caritas Kolpingstr 43), 88400 Biberach

Das Härtefallverfahren bietet eine Möglichkeit für Personen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Diese Fortbildung informiert über die rechtlichen und formalen Grundlagen und gibt Tipps dazu, worauf beim Inhalt des Antrags zu achten ist.
- Was brauche ich alles für ein Gesuch/ für einen Antrag?
- Wer kann ein solches Gesuch stellen?
- Wie sollten die Unterstützerschreiben formuliert sein?
- Für wen kommt ein solches Gesuch überhaupt in Frage? Uvm.

Diese und weitere Fragen können innerhalb der Veranstaltung geklärt werden. Für Ihre/Eure individuellen Fragen ist Zeit eingeplant.

Referent: Seán McGinley (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
Veranstalter: Ökumenische Flüchtlingsarbeit Asyl im Landkreis Biberach in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. Gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

08.05.2020

Infoabend "Neues aus dem Asyl- und Aufenthaltsrecht" in Baden-Baden

Freitag, 8. Mai 2020, 14:30-17 Uhr, Unterkunft am Waldseeplatz, Gemeinschaftsraum, Waldseestraße 40, 76530 Baden-Baden

In dieser Veranstaltung wird ein Überblick über die wichtigsten aktuellen Gesetzesänderungen im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts gegeben. Schwerpunkte sind die neue Beschäftigungsduldung sowie die Änderungen bei der Ausbildungsduldung.
Veranstalter: Stadt Baden-Baden in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
Referentin: Melanie Skiba, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge", gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration"
Anmeldung: über Svetlana.Bojcetic@baden-baden.de

12.05.2020, 18:00 - 19:30 Uhr

Die Ausbildungsduldung - Aufbauwebinar

Durch das im Januar 2020 in Kraft getretene "Gesetz über die Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung" wurde die Ausbildungsduldung umgestaltet. So wurden z.B. Fristen für die Identitätsklärung eingeführt und die Ausschlussgründe erweitert. Im Webinar sehen wir uns diese Neuregelungen im Detail an.

Das Webinar richtet sich an ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätige Personen, die am Einführungswebinar "Die Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung - Grundlagen" teilgenommen bzw. aus anderen Gründen Grundwissen zum Thema haben. Die maximale TN-Zahl liegt bei 15 Personen.

Die Teilnahme am Webinar erfolgt am PC. Sie benözigen dazu einen gängigen Browser, eine stabile Internetverbindung und einen Kopfhörer bzw. Lautsprecher.

neue Materialien

Materialien zu den Fortbildungen

Liebe Teilnehmer/innen der aktuellen Fortbildungen

Im Folgenden finden Sie verschiedene nützliche Dokumente für die Flüchtlingsarbeit, auf die bei der Fortbildung hingewiesen wurde (und ggf. die Präsentation der Fortbildung, an der Sie teilgenommen haben)

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Neuausgabe "Leitfaden zum Flüchtlingsrecht"

Der Informationsverbund Asyl & Migration und der DRK haben ihre Broschüre "Leitfaden zum Flüchtlingsrecht" neu herausgegeben. Diese beinhaltet eine Einführung in die materiellrechtlichen Rahmenbedingungen des Flüchtlingsschutzes. Die Broschüre wurde insbesondere mit Blick auf Personen erarbeitet, die in der Beratungspraxis tätig sind oder tätig werden wollen und sich dafür in das Thema einarbeiten wollen. Zugleich ist die Broschüre aber auch für alle geeignet, die sich mit den neuesten Entwicklungen in dem Rechtsgebiet vertraut machen wollen.

IAB-Studie: Wohnsitzauflagen wirken sich negativ auf die Integration aus

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat die Wirkungen der Wohnsitzauflage für Geflüchtete untersucht. Unter anderem hat das IAB herausgefunden, dass Geflüchtete mit regionaler Wohnsitzauflage eine geringere Wahrscheinlichkeit haben, erwerbstätig zu sein. Außerdem wird aus der Studie ersichtlich, dass die Arbeitsmarktwirkungen stark von der räumlichen Verteilung der Geflüchteten abhängig sind. So weist z.B. der strukturstarke Süden Deutschlands eher unterdurchschnittliche Bevölkerungsanteile von Geflüchteten auf.

Hinweise zur Ausbildungsduldung von "Berlin hilft"

Das Netzwerk "Berlin hilft" hat ausführliche Hinweise zur Ausbildungsduldung erstellt. Diese stellen die am 1. Januar eingeführten Änderungen an der Ausbildungsduldung vor. In einigen Punkten wird die Erlasslage in Berlin geschildert, die nicht unbedingt mit der Praxis in Baden-Württemberg gleichzusetzen ist. Im Zweifel bitte bei uns nachfragen.

Merkblatt zu den Anforderungen an ärztliche Atteste zur Vorlage bei Asyl- und Ausländerbehörden

Die Beratungsstelle Fluchtpunkt Hamburg hat ein sehr kompaktes Merkblatt für Behandler*innen entworfen, um die verschärften gesetzlichen Anforderungen an ärztliche Stellungnahmen im Asylverfahren und zum Schutz vor Abschiebungen zu erläutern. 

Konfrontiert mit dem Ablehnungsbescheid. Was nun?

Broschüre des Flüchtlingsrats NRW

In dieser kürzlich aktualisierten Broschüre erhalten Betroffene und Unterstützerinnen wichtige Informationen bezüglich rechtlicher Möglichkeiten, sich gegen einen ablehnenden Bescheid zur Wehr zu setzen sowie hilfreiche Tipps, wie man sich anderweitig gegen eine drohende Abschiebung einsetzen kann. Bitte beachten Sie, dass die Informationen zu einigen Bleiberechtsmöglichkeiten am Ende der Broschüre (z.B. Härtefallantrag) nicht unbedingt auf die Situation in Baden-Württemberg übertragbar sind.