Aktuelles

Willkommen

Auf diesen Seiten finden Sie das Fortbildungsangebot des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg und die aktuellen Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem finden Sie umfangreiche Dokumente und Ratgeber für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen. Das Projekt "aktiv für Flüchtlinge" wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

12.01.2019, 09:30 - 17:00 Uhr

Seminar "Asylrecht" - Basiswissen zum Asyl- und Flüchtlingsrecht

K 26 „Der Begegnungsladen“ Kronenstrasse 26, 76275 Ettlingen

Flucht und Asyl ist auch im Jahr 2019  ein wichtiges Thema in den Medien und im Landkreis Karlsruhe. Die Bereitschaft, sich für Geflüchtete  einzusetzen, ist immer noch groß. Das Seminar bietet fundiertes Basiswissen zum Asyl- und Flüchtlingsrecht und vermittelt wichtige praktische Handlungskompetenzen für die Begleitung und Unterstützung von Geflüchteten.

Schwerpunkte:

  • Grundlagen des Asyl- und Flüchtlingsrechts
  • Grundzüge des Asylverfahrens, die Anhörung
  • Asylbewerberleistungsgesetz
  • Familienzusammenführung
  • Zugang zu Ausbildung und Arbeit,
  • Grundzüge des Integrationsgesetzes und Schwerpunkte, z.B. Weiterentwicklung  Ausbildungsduldung, Wohnsitzauflage
  • und bis Januar 2019  Aktuelles

Das Seminar richtet sich an ehrenamtlich Engagierte in der Arbeit mit Geflüchteten und interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Veranstalter: Diakonisches Werk Landkreis Karlsruhe und Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. Gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge 2018"
Referent: Sebastian Röder, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
Weitere Hinweise: Ansprechpartnerin: Andrea Baisch-Hermann, Anmeldung unter: andrea.baisch-herrmann@diakonie-laka.de 

18.01.2019 - 19.01.2019

Schulung zum Thema Asylrecht mit besonderem Fokus auf LSBTTIQ

PLUS e.V., Max-Joseph-Straße 1, 68167 Mannheim

Die Schwerpunkte dieses Seminars für ehrenamtlich Engagierte in der Arbeit mit Geflüchteten und interessierte Bürger*innen werden sein:

- Grundlagen des Asyl- und Flüchtlingsrechts
- Grundzüge des Asylverfahrens, die Anhörung
- Asylbewerberleistungsgesetz
- Besonders Schutzbedürfte und LSBTTIQ
- Zugang zu Ausbildung und Arbeit
- Grundzüge des Integrationsgesetzes und Schwerpunkte, z. B. Weiterentwicklung Ausbildungsduldung, Wohnsitzauflage

Referent: Sebastian Röder, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
Anmeldung an Cara Schwab unter: cara.schwab@plus-mannheim.de
Die Teilnahme ist kostenlos.
Das Seminar geht am Freitag, den 18.01.2019 von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr und am Samstag, den 19.01.2019 von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr.

neue Materialien

Materialien zu den Fortbildungen

Liebe Teilnehmer/innen der aktuellen Fortbildungen

Im Folgenden finden Sie verschiedene nützliche Dokumente für die Flüchtlingsarbeit, auf die bei der Fortbildung hingewiesen wurde (und ggf. die Präsentation der Fortbildung, an der Sie teilgenommen haben)

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Netzwerk IQ veröffentlicht Online-Lexikon

Das "Netzwerk IQ" (Integration durch Qualifizierung) hat ein neues Online-Lexikon zu den Themen Migration und Arbeitsmarkt veröffentlicht. Es beinhaltet über 120 Artikel, die von einem interdisziplinären Team verfasst wurden und sich mit unterschiedlichen Begriffen auseinandersetzen. Ergänzende Literaturhinweise bieten die Möglichkeit für weitere Nachforschungen.

Begleitete minderjährige Geflüchtete haben einen Anspruch auf Jugendhilfeleistungen des SGB VIII (Kopie)

"Ein Großteil der geflüchteten Kinder und Jugendlichen, die in Begleitung ihrer Eltern nach Deutschland einreisen, erhält während der Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften keine Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, obwohl sie einen umfänglichen Anspruch auf Jugendhilfeleistungen hätten. Minderjährige sind in den Unterkünften durch die extrem beengten Verhältnisse, fehlende kindergerechte Räume und Rückzugsmöglichkeiten und mangelhaften Zugang zum Bildungs- und Gesundheitssystem von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen und einem entwicklungsgefährdenden und destabilisierenden Umfeld ausgesetzt." (AKS München) Der AKS München hat mit Unterstützung des BumF e.V. einen bundesweiten Handlungsleitfaden entwickelt, der sich insbesondere auch an die in diesem Bereich tätigen Sozialarbeiter*innen richtet:

Auch für junge Volljährige (bis zum 21. Lebensjahr, im Einzelfall sogar bis zum 27. Lebensjahr) können Hilfen beantragt werden:

Neue Materialien rund um Familiennachzug und Familienasyl

Auf der Seite www.fluechtlingshelfer.info sind hilfreiche neue Materialien und Arbeitshilfen zu den Themen Familiennachzug (insbesondere zum subsidiär Schutzberechtigten) und Familienasyl eingestellt. Hilfreich für das Verständnis des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten kann die Video-Aufzeichnung eines Vortrags der Forschungsstelle Migrationsrecht der Universität Halle-Wittenberg in Kooperation mit der Diakonie Deutschland sein. Darüber hinaus ist auch die Fachinformation vom DRK-Suchdienst vom September 2018 erwähnenswert. Sie erhält neben Informationen zum Ablauf des Nachzugsverfahren zu subsidiär Schutzberechtigten auch Informationen über die Auslegung des Auswärtigen Amts zum EuGH-Urteil: Nach Meinung der Behörde ist dieses nicht auf Deutschland zu übertragen, da die Rechtlage in den Niederlanden von jener in Deutschland abweicht. Daher ist davon auszugehen, dass der Elternnachzug von unbegleitet und minderjährig eingereisten Geflüchteten, die erst nach Vollenden des 18. Lebensjahrs als GFK-Flüchtlinge anerkannt worden sind, nicht gewährt wird. Zur Sicherheit ist daher angeraten, weiterhin bei drohender Volljährigkeit des umF auf eine Beschleunigung des Verfahrens hinzuwirken. Ob sich das VG Berlin der Rechtsauffassung des Auswärtigen Amts anschließt ist fraglich, daher sollte die Möglichkeit zur Klage ausgeschöpft werden. In der Arbeitshilfe des BumF wird in Aussicht gestellt, solche Klagen über den dortigen Rechtshilfefonds zu unterstützen.

Aktualisierte Arbeitshilfe des Paritätischen zur Ausbildungsduldung

Die vorliegende aktualisierte Arbeitshilfe (Stand: 18.07.2018) erläutert die einzelnen Voraussetzungen für die Ausbildungsduldung genauer und berücksichtigt neben den Anwendungshinweisen des Bundesinnenministeriums auch die Ländererlasse sowie die  Rechtsprechung. 

Lange Wartezeiten und mehr Ablehnungen

Versorgungsbericht 2018 zur psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen und Folteropfern in Deutschland

Psychisch erkrankte Geflüchtete finden in Deutschland nur eingeschränkt Zugang zu psychosozialen Unterstützungsangeboten. Laut dem aktuellen Versorgungsbericht der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) können die bundesweit 37 spezialisierten Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge noch immer nur einen Bruchteil der Geflüchteten versorgen, die sich mit Behandlungs- und Beratungsanfragen an sie wenden. Die Wartezeit auf eine Psychotherapie beträgt durchschnittlich 6 Monate, die Ablehnungszahlen sind um 85% auf eine Gesamtanzahl von 10.000 Personen gestiegen und die Perspektive für die Einrichtungen und ihre Klient*innen bleibt unter anderem aufgrund Finanzierung über zeitlich begrenzte Projektgelder unsicher.