Materialien - freiwilliges Engagement

"Wenn Helfen nicht mehr gut tut..."

Ein Wegweiser durch die Welt des Helfens

Freiwilliges Engagement tut einerseits gut, lässt einen aber auch manches Mal an Grenzen stoßen - in Umgang mit sich selbst, der Hilfe empfangenden Person oder auch der Organisation, für die man aktiv ist. Die Diakonien Hessen, Pfalz und Rheinland/Westfalen/Lippe haben eine Broschüre zusammengestellt, um für solche Situationen zu sensibilisieren und Ehrenamtliche beim Umgang mit schwierigen Situationen zu unterstützen. Die Arbeitshilfe bietet im ersten Teil eine Annäherung an das Thema Helfen: Was heißt es eigentlich zu helfen? Welche Faktoren prägen die Art zu helfen? Und wann tut Helfen nicht mehr gut? Im zweiten Teil bieten Praxis- und Arbeitshilfen methodische und theoretische Anregungen, damit Helfen (wieder) gut tut und Freude macht, und zwar allen, die daran beteiligt sind.

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Neues Infoblatt zum subsidiären Schutz

Infoblatt in Deutsch, Arabisch und Tigrinya

Gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen veröffentlich die Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege ein Infoblatt zum subsidiären Schutz.

 

"Raus in die Natur - Naturzeiten mit Flüchtlingskindern"

Neue Broschüre des BUND Radolfzell

Die Broschüre ist aus einem Naturerlebnisprojekt mit Kindern aus geflüchteten Familien im Jahr 2016 entstanden. Der BUND Radolfzell möchte damit andere Gruppen und Einrichtungen motivieren und unterstützen, Flüchtlingskindern wertvolle Erfahrungen in der Natur zu ermöglichen.

Dazu bietet Frau Klein vom BUND Radolfzell ebenfalls eine Fortbildung  "Raus in die Natur! - Naturzeiten für und mit Flüchtlingskindern" an.

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SPRACHFÄHIG in der Flüchtlingsdebatte

Fakten und Argumente gegen rechte Parolen und Vorurteile

Gemeinsam mit der Diakonie Hessen, dem Förderverein PRO ASYL und der Stiftung für die internationalen Wochen gegen Rassismus hat der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz eine Online-Broschüre erarbeitet, die an Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit adressiert ist. Sie sollen in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen gestärkt werden, indem zum einen herausgearbeitet wird, dass ihr Einsatz für Schutzsuchende und damit für die Menschenrechte keiner Rechtfertigung bedarf und zum anderen aktuelle Daten und Fakten zusammengestellt werden, um in der Debatte mit „flüchtlingskritischen“ Personen vor Ort gegen verbreitete Parolen und Vorurteile argumentieren und „Überzeugungsarbeit“ leisten können.

Reflektionsleitfaden für Initiativen in der Flüchtlingsunterstützung

Ein Leitfaden des Flüchtlingsrates Thüringen zum Thema Motivation, Ziele und Aufgabenverteilung in der Gruppe

Dieser Leitfaden ist für Gruppen oder Initiativen von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsunterstützung konzipiert. Mit Hilfe der Fragestellungen und Methoden könnt ihr euch selbst und eure Arbeit reflektieren. Der Leitfaden hilft, das eigene Selbstverständnis zu konkretisieren sowie Ziele und Aufgaben zu strukturieren. Insbesondere die Verbildlichung hilft oft Lösungsansätze zu entwickeln und Potenziale sichtbar zu machen. Diese Reflektion beugt Frust und Überforderung vor. So könnt ihr weiterhin zielgerichtet aktiv sein und eure Energie für die Unterstützung der Geflüchteten besser bündeln. Denn Ehrenamt soll Spaß machen und sinnstiftend sein.

Basisinformationen: Rahmenbedingungen des freiwilligen Engagements für Schutzsuchende

In einer Beilage zum Asylmagazin wird auf Fragen eingegangen, die sich im freiwilligen Engagement häufig stellen. Themen sind rechtliche Rahmenbedingungen, individuelle Belastungsgrenzen, Versicherungsschutz und Entgelt.

Blickwechsel - Welche Hilfe heißt willkommen?

Auf der Homepage www.fluechtlingshelfer.info sind Kurzinterviews mit Geflüchteten zu finden. Diese wurden gefragt, welche Art von Hilfe für sie sinnvoll ist und welche Erfahrungen sie mit freiwillig Engagierten gemacht haben. In vier weiteren Videoclips befragen Flüchtlinge freiwillig Engagierte zu deren Motivation.

Förderprogramm "Mittendrin"

Das Landesförderprogramm "Mittendrin" soll der Unterstützung des Ehrenamts dienen. Insbesondere soll die Gewinnung von "neuen" Freiwilligen sowie der Aufbau innovativer Projekte gefördert werden. Davon profitieren können Einrichtungen gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke, freie Initiativen sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts, die eine Trägerschaft im Rahmen des Programms „Mittendrin“ übernehmen wollen und dafür eine koordinierende Stelle unterhalten. Das maximale Fördervolumen pro Antrag liegt bei 5.000 €. Anträge sind grundsätzlich spätestens drei Wochen vor dem geplanten Projektbeginn einzureichen, letztmöglicher Förderbeginn ist der 1. Oktober 2016. Weitere Informationen sind bei Jeanette Roth vom PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg (roth@paritaet-bw.de, Tel.: 0711/2155-413) zu erhalten.