Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg

Förderprogramm "Mittendrin"

Das Landesförderprogramm "Mittendrin" soll der Unterstützung des Ehrenamts dienen. Insbesondere soll die Gewinnung von "neuen" Freiwilligen sowie der Aufbau innovativer Projekte gefördert werden. Davon profitieren können Einrichtungen gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke, freie Initiativen sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts, die eine Trägerschaft im Rahmen des Programms „Mittendrin“ übernehmen wollen und dafür eine koordinierende Stelle unterhalten. Das maximale Fördervolumen pro Antrag liegt bei 5.000 €. Anträge sind grundsätzlich spätestens drei Wochen vor dem geplanten Projektbeginn einzureichen, letztmöglicher Förderbeginn ist der 1. Oktober 2016. Weitere Informationen sind bei Jeanette Roth vom PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg (roth@paritaet-bw.de, Tel.: 0711/2155-413) zu erhalten.

Unabhängiges Austauschtreffen der Flüchtlingsarbeit Südbaden

Samstag 23. Juli, 10 bis 17 Uhr, Rasthaus Freiburg und Universität Freiburg

In jeder Stadt und jedem Dorf in Baden-Württemberg sind Menschen engagiert um geflüchtete Menschen auf viele Arten zu unterstützen. Sei es durch ein freundliches willkommen heißen, durch Sprachkurse, Unterstützung im Behördendschungel oder politische Arbeit.
Um eine Plattform zum gemeinsamen Austausch zu schaffen, die nicht an der Landkreisgrenze endet, organisiert der Flüchtlingsrat in Kooperation mit den Gruppen des Rasthaus Freiburg und mit Unterstützung der Refugee Law Clinic eine erstes südbadenweite Austauschtreffen.

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Unterstützungsarbeit – auf Augenhöhe mit Geflüchteten?!

Das Reflexionsvideo „Unterstützungsarbeit – auf Augenhöhe mit Geflüchteten?!“, ist in Kooperation von klever-iq, dem IQ Netzwerk Baden-Württemberg und dem Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik entstanden.

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2000 Menschen in Karlsruhe Hand in Hand gegen Rassismus

Am 19. Juni bildeten sich in einigen Städten Deutschlands Menschenketten, um ein Zeichen gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit, Vielfalt und Weltoffenheit zu setzen. In Karlsruhe fanden sich an diesem Tag rund 2000 Menschen zu einer langen Menschenkette zusammen, anschließend wurden bunte Luftballons steigen gelassen. Amnesty International Karlruhe, der DGB sowie verschiedene Kirchen und Sozialverbände hatten zur Aktion aufgerufen.

Workshop "Sexualisierte Kriegsgewalt: Ein Thema in der Arbeit mit Flüchtlingen?"

Ein Workshopangebot von AMICA e.V.

Was ist sexualisierte Kriegsgewalt? Welche Folgen hat sie für Betroffene und deren Umfeld? Wie zeigt sich ein Traumata? Und was sollte ich tun, wenn ich den Eindruck habe, mein Gegenüber hat Schreckliches erlebt? Das Workshopangebot von AMICA e.V. beleuchtet diese und weitere Fragen. Auch politische Instrumente sowie Aspekte des internationalen Strafrechts werden behandelt. Der Workshop richtet sich an Fachleute und Engagierte, die haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind und ist flexibel buchbar. Ehrenamtliche Helferinnen können die Teilnahme über den Aktionsfonds Qualifiziert.Engagiert. fördern lassen.

Solidarität mit Geflüchteten in Fellbach

Gegenaktion zu flüchtlingsfeindlicher Kundgebung

Rund 300 Menschen versammelten sich am 17. Juni in Fellbach, um ihrer Solidarität mit geflüchteten Menschen und ihrem Widerstand gegen die flüchtlingsfeindliche Bewegung "Fellbach wehrt sich" Ausdruck zu verleihen. Letztere hatte eine Protestkundgebung gegen eine geplante Unterkunft in Fellbach angekündigt, an der nach Angaben der Stuttgarter Zeitung schließlich lediglich 11 Personen teilnahmen.  Organisiert wurden mehrere Gegenaktionen, unter anderem auch eine Menschenkette vor der Flüchtlingsunterkunft, zu der der Freundeskreis für Flüchtlinge in Fellbach aufgerufen hatte.

Projekt „Welcome - Willkommen in Baden-Württemberg“

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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Save me Mannheim appelliert an die Bundesregierung

Mannheimer Flüchtlingsorganisation fordert Kontingentlösung für in Griechenland gestrandete Flüchtlinge

In einem offenen Appell fordern die Mannheimer FlüchtlingshelferInnen von save me die Bundesregierung zu einer humanitären Kontingentlösung für die in Griechenland festsitzenden Flüchtlinge auf. Tausende leben derzeit in Griechenland unter unwürdigen und inhumanen Bedingungen in diversen Auffanglagern. Darunter sind auch zahlreiche Familienangehörige von Personen, die sich bereits in Deutschland befinden. Sie haben nach der „Dublin-III-Verordnung“ sogar einen Anspruch auf Einreise nach Deutschland. Ein Weiterkommen ist nach der Schließung der „Balkanroute“ für sie aber nicht in Sicht. Das griechische Asylsystem ist nach wie vor hoffnungslos überfordert. Stattdessen droht nach dem EU-Türkei-Deal die Abschiebung in die Türkei und von dort weiter in die Herkunftsländer. Um diese rechtlich wie tatsächlich inakzeptable Situation zu beenden, fordert save me Mannheim die Schaffung von Kontingenten als Grundlage für eine zügige und legale Einreise. Wer den Appell unterstützen möchte, kann sich unter dem Stichwort „Appell“ per E-Mail an Save me Mannheim wenden.

Studie zu Bedarfen und Potentialen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit

Teilnehmer_Innen für eine zehnminütige Onlinebefragung gesucht

Masterstudierende der Hochschule Mannheim führen derzeit eine Studie zu ehrenamtlichen Engagement in der Flüchtlingsarbeit durch. Ziel ist es die Chancen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit aufzuzeigen und abzufragen, wo ehrenamtlich Engagierte weitere Unterstützung (z.B. durch Schulungen) benötigen.

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"Welcome Package" für Flüchtlinge in Konstanz

Das Welcome Package unterstützt die Geflüchteten bei ihrem alltäglichen Leben in Konstanz. Es enthält Informationen über Konstanz wie einen Stadtplan, Infos zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und Freizeitangebote. Zudem gibt es unter "Offizielles" Informationen über den Sozialpass, Kontoeröffnung oder Zuständigkeiten der verschiedenen Behörden. Viele Fotos aus Konstanz untermahlen die Erklärungen zusätzlich. Inzwischen liegt das Welcome Package in Englisch, Arabisch und Serbokratisch vor. Weitere Übersetzungen sind in Planung. 

Vielleicht auch eine schöne Idee für andere Städte?