Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg

ZDF berichtet am 18.10. über Asylfreundeskreis Plieningen

  • 16.10.2014 Stuttgarter Zeitung: "Flüchtlinge in Plieningen ZDF berichtet über Freundeskreis. Die Ehrenamtlichen vom Freundeskreis für die Flüchtlinge, die neuerdings in Plieningen leben, sind Thema eines Fernsehbeitrags im ZDF. In der Sendung „Menschen – das Magazin“ am Samstag, 18. Oktober, wird das Engagement der Plieninger Bürger exemplarisch vorgestellt"

Lange Wartezeiten bei den psychosozialen Zentren für Flüchtlinge

Nach einem Bericht der Stuttgarter Zeitung arbeiten die Psychologische Beratungsstelle für Flüchtlinge (PBV) Stuttgart und Refugio Stuttgart "am Anschlag. Während die Wartezeit auf einen Therapieplatz im letzten Jahr noch ca. vier Monate war, ist sie jetzt über neun Monate. Die PBV betreut aktuell über 400 Menschen, Refugio ca. 200.

Bild: Burst, Göppinger Kreisnachrichten

"Café Asyl" in Göppingen

Ein Ort an dem sich Menschen aus aller Welt treffen

Seit Mitte Juli kommen jeden Freitag von 14-17 Uhr im Pavillon der Evangelischen Stadtkirche in Göppingen Ehrenamtliche und Flüchtlinge zu Kaffee und Kuchen zusammen. Das Cafe Asyl, organisiert vom Diakonischen Werk und vom Freundeskreis Asyl Göppingen, hat sich unter den Flüchtlingen aus aller Welt schon herumgesprochen. Es ist ein Ort, an dem man andere Menschen treffen kann: Zum Reden, Beisammensitzen, Kaffee trinken, nach Rat fragen oder auch für Hilfe in asylrechtlichen Angelegenheiten zu bekommen.

80 Asylsuchende - 100 ehrenamtliche Helfer

Unterstützung für Flüchtlinge in Waibstadt

Im Waibstadter Krankenhaus sind 80 Asylbewerberinnen und -bewerber untergebracht. Innerhalb kurzer Zeit haben sich 100 Unterstützer/innen gefunden, die Deutsch unterrichten, die Flüchtlinge bei Arztbesuchen und Behördengängen begleiten usw. Die Ehrenamtlichen tragen auch zum Abbau von Vorurteilen in der Waibstadter Bevölkerung bei. Noch im Sommer hatten zahlreiche Waibstadter gegen die Unterbringung von Asylsuchenden in ihrem Heimatort demonstriert.

Evangelischer Bischof July fordert "Bündnis für Flüchtlinge"

Landeskirche stockt Gelder für Flüchtlingsarbeit auf

Die württembergische Landeskirche stockte erneut ihre Mittel für die Flüchtlingshilfe und -arbeit auf. Mit weiteren 2.15 Mio. Euro soll Unterstützung in den Grenzregionen Syriens geleistet werden und Projekte der Flüchtlingsarbeit in hiesigen Kirchengemeinden gefördert werden. Bischof July rief zu einem Bündnis für Flüchtlinge auf: "Menschen, die an Leib und Leben bedroht sind, verdienen es, dass wir ihnen unsere Türen und Herzen öffnen." Bereits 400 Flüchtlinge seien in diesem Jahr in Liegenschaften der Kirche untergekommen, etwa in leerstehenden Pfarr- oder Gemeindehäusern.

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Letzte Zuflucht Kirche?

Immer häufiger beherbergen Kirchen Flüchtlinge, um eine Abschiebung im Dublin-Verfahren zu verhindern

Bei einem Kirchenasyl handelt es sich um eine zeitlich befristete Aufnahme von Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus in den Räumen einer Kirche oder Gemeinde. Im Rahmen der Dublin-Verfahren kann dies dazu dienen, die Frist zu überbrücken, in der ein Flüchtling in einen anderen EU-Staat rückgeführt werden kann. In Folge kann dann das Asylverfahren in Deutschland durchgeführt werden.

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„Die Wüstenblumen“ nominiert

Das multikulturelle Flüchtlingsband aus Kirchheim-Teck ist für den Ehrenamtspreis Baden-Württembergs „ ECHT GUT“ in der Kategorie „Eine Welt im Ländle“ für 2014 nominiert.

Die Band ist eine Möglichkeit für Flüchtlinge, die selbst musikalisch bzw. musikinteressiert sind, zusammen mit anderen Menschen aus Kirchheim Musik zu machen. Sprachliche Barrieren werden durch die Leidenschaft zur Musik überwunden, Begegnungen finden statt. Die Wüstenblumen bestehen aktuell aus 12 Personen im Alter von 14-55 Jahren aus 7 verschiedenen Ländern.

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Zum Tag des Flüchtlings

Schramberger unterstützen Amnesty International am Flüchtlingstag 2014

Am Flüchtlingstag 2014 macht Amnesty International mit einer kreativen Installation auf die menschenunwürdigen Zustände an Europas Außengrenzen aufmerksam

Zum Flüchtlingstag am 24.09.2014 erstellte Amnesty International in Berlin eine Installation aus Papierbooten. Zu diesem Zweck bastelte auch die Amnesty International Gruppe in Schrammberg fleißig Boote, die anschließend nach Berlin geschickt wurden. Ziel der Installation war es, auf die erschreckenden Zahlen kenternder Flüchtlingsboote in Mittelmeer aufmerksam zu machen und die Zustände an Europas Außengrenzen zu kritisieren.

2014-08-31 Schwarzwälder Bote "Gefaltete Papierboote fordern besseren Flüchtlingsschutz ein"

Stuttgarter Studenten drehen Dokumentationen im Flüchtlingsheim

Zwei Teams der Hochschule der Medien drehten eine Dokumentation über eine Sozialarbeiterin und über einen Syrer

Aufgabe war es eine Dokumentation über soziale Themen zu drehen. Dafür suchten sich gleich zwei Seminarteams der   'Hochschule der Medien' den Bereich Flüchtlinge in Stuttgart aus. Ein Team begleitete einen syrischen Flüchtling wohingegen das zweite Team eine andere Seite, die der Sozialarbeiterin, beleuchtete. Dabei entstanden zwei gelungene Dokumentationen, die im weiteren von der Caritas verwendet werden sollen.

05.08.2014 Stuttgarter Zeitung "Mit der Filmkamera ins Flüchtlingsheim"