Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg

Arbeitskreis Asyl in Weinheim erhält Auszeichnung

Der Arbeitskreis Asyl Weinheim erhielt Mitte November den "Rolf-Engelbrecht-Preis" für seinen Einsatz für Flüchtlinge aus aller Welt. Laut Oberbürgermeister Heiner Bernhard soll der Preis auch der Ermutigung zu anhaltendem ehrenamtlichen Engagement in Weinheim dienen, da davon auszugehen ist, dass auch Anfang 2015 zahlreiche neue Flüchtlinge in Weinheim aufgenommen werden.

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Staatsrätin für bürgerschaftliches Engagement fördert ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

Die für das bürgerschaftliche Engagement zuständige Staatsrätin Gisela Erler (Grüne) möchte Maßnahmen voranbringen, die das ehrenamtliche Engagement für Flüchtlinge stärken. Geplant sind ein regelmäßiger Newsletter auf dem Informationsportal der Landesregierung, ein Handlungsleitfaden für das Engagement für Flüchtlinge, ein landesweites "Forum für Flüchtlinge" und die Förderung lokaler Netzwerke.

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Leitfaden für Ehrenamtliche in Kirchengemeinden

Von der Neugründung von Asylfreundeskreisen über Sprachcafés und das Flüchtlingsaufnahmegesetz bis hin zu Gottesdiensten und Literaturhinweisen vereint diese neu erschienene Broschüre nützliche Tipps für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in Kirchengemeinden.

Zuschuss für den Arbeitskreis Asyl in Heidelberg erhöht

In Heidelberg sind derzeit 500 Flüchtlinge untergebracht und monatlich werden der Stadt rund 50 weitere Asylsuchende zugewiesen. Um dem Zustrom der Flüchtlinge gerecht zu werden, hat der Gemeinderats-Ausschuss für Soziales mehr Geld für die Flüchtlingsbetreuung genehmigt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Förderung des örtlichen Asyl-Arbeitskreises wurde von 25.000 auf 40.000 Euro erhöht.

 

Traumatherapie im Land: Immer längere Wartezeiten

Bei den Psychosozialen Zentren in Stuttgart, die traumatisierte Flüchtlinge behandeln, werden die Wartezeiten auf einen Therapieplatz immer länger. Grund sind die gestiegenen Flüchtlingszahlen und die hohe Zahl an psychisch belasteten Personen, die eine Therapie brauchen.

20.10.2014 Stuttgarter Zeitung: Traumatherapie in Stuttgart Flüchtlinge müssen warten. Die psychologischen Beratungsstellen für Flüchtlinge, PBV Stuttgart und Refugio Stuttgart, arbeiten am Anschlag. Denn die Zahl an traumatisierten Flüchtlingen ist so groß geworden, dass die Wartezeit auf einen Therapieplatz im Vergleich zum Vorjahr massiv gestiegen ist: von drei (PBV) beziehungsweise vier Monate (Refugio) auf nun rund neun Monate

Neuer Asylarbeitskreis in Horb "in den Startlöchern"

17.10.2014 Schwarzwälder Bote: "Arbeitskreis Asyl in den Startlöchern. Schon in zehn Tagen könnten die Flüchtlinge in Obertalheim eintreffen. Die Zeit ist knapp, bürgerschaftliches Engagement auf den Weg zu bringen. Ein "Runder Tisch Asyl" steht laut OB Rosenberger in den Startlöchern."

ZDF berichtet am 18.10. über Asylfreundeskreis Plieningen

  • 16.10.2014 Stuttgarter Zeitung: "Flüchtlinge in Plieningen ZDF berichtet über Freundeskreis. Die Ehrenamtlichen vom Freundeskreis für die Flüchtlinge, die neuerdings in Plieningen leben, sind Thema eines Fernsehbeitrags im ZDF. In der Sendung „Menschen – das Magazin“ am Samstag, 18. Oktober, wird das Engagement der Plieninger Bürger exemplarisch vorgestellt"

Lange Wartezeiten bei den psychosozialen Zentren für Flüchtlinge

Nach einem Bericht der Stuttgarter Zeitung arbeiten die Psychologische Beratungsstelle für Flüchtlinge (PBV) Stuttgart und Refugio Stuttgart "am Anschlag. Während die Wartezeit auf einen Therapieplatz im letzten Jahr noch ca. vier Monate war, ist sie jetzt über neun Monate. Die PBV betreut aktuell über 400 Menschen, Refugio ca. 200.

Bild: Burst, Göppinger Kreisnachrichten

"Café Asyl" in Göppingen

Ein Ort an dem sich Menschen aus aller Welt treffen

Seit Mitte Juli kommen jeden Freitag von 14-17 Uhr im Pavillon der Evangelischen Stadtkirche in Göppingen Ehrenamtliche und Flüchtlinge zu Kaffee und Kuchen zusammen. Das Cafe Asyl, organisiert vom Diakonischen Werk und vom Freundeskreis Asyl Göppingen, hat sich unter den Flüchtlingen aus aller Welt schon herumgesprochen. Es ist ein Ort, an dem man andere Menschen treffen kann: Zum Reden, Beisammensitzen, Kaffee trinken, nach Rat fragen oder auch für Hilfe in asylrechtlichen Angelegenheiten zu bekommen.

80 Asylsuchende - 100 ehrenamtliche Helfer

Unterstützung für Flüchtlinge in Waibstadt

Im Waibstadter Krankenhaus sind 80 Asylbewerberinnen und -bewerber untergebracht. Innerhalb kurzer Zeit haben sich 100 Unterstützer/innen gefunden, die Deutsch unterrichten, die Flüchtlinge bei Arztbesuchen und Behördengängen begleiten usw. Die Ehrenamtlichen tragen auch zum Abbau von Vorurteilen in der Waibstadter Bevölkerung bei. Noch im Sommer hatten zahlreiche Waibstadter gegen die Unterbringung von Asylsuchenden in ihrem Heimatort demonstriert.