Aktuelles

Willkommen

Auf diesen Seiten finden Sie das Fortbildungsangebot des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg und die aktuellen Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem finden Sie umfangreiche Dokumente und Ratgeber für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen. Das Projekt "aktiv für Flüchtlinge" wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Integration.

14.09.2017, 19:00 - 21:00 Uhr

UMA an der Schwelle zur Volljährigkeit - Wie kann der Aufenthalt gesichert werden?

a.l.s.o. Kulturcafé, Goethestraße 65, 73525 Schwäbisch Gmünd

Unbegleitete Minderjährige sind in der Regel durch ihre Minderjährigkeit vor Abschiebung geschützt. Mit dem 18. Geburtstag ändert sich dies jedoch und es müssen andere Wege gefunden werden, um den Aufenthalt zu sichern. In diesem Kontext kann es unter Umständen sinnvoll sein, einen Asylantrag zu stellen, evtl. gibt es aber auch Möglichkeiten über das Aufenthaltsrecht zu einem Bleiberecht zu kommen. Für einige junge Erwachsene könnte hier die Ausbildungsduldung eine Option sein, die eine Duldung für die gesamte Dauer des Aufenthalts mit sich bringt und bei erfolgreichem Ausbildungsabschluss in eine Aufenthaltserlaubnis mündet. Der Infoabend stellt die unterschiedlichen Ansätze vor und gibt Hinweise für die Praxis. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Ehrenamtliche, Pflegeeltern und Betreuer/innen von UMA.

Referentin: Melanie Skiba (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)
Veranstalter: AK Asyl Schwäbisch Gmünd e.V. in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, gefördert vom Land Baden-Württemberg.
04.10.2017, 17:00 - 20:00 Uhr

Infoabend "Familienzusammenführung"

Gaststätte Waldheim Zollberg, Neuffenstr. 87, 73734 Esslingen

In kaum einem anderen Bereich driften Theorie und Praxis momentan so weit auseinander wie beim Familiennachzug. Eine kompetente Beratung und Begleitung setzt die Kenntnis von beidem voraus. Die Veranstaltung vermittelt ehren- und hauptamtlichen UnterstützerInnen zum einen die notwendigen rechtlichen Grundlagen und Handlungsmöglichkeiten. Zum anderen werden praktische Probleme und mögliche Lösungen dargestellt, die sich auf den verschiedenen Etappen eines Familiennachzugsverfahrens typischerweise stellen. Dabei wird auch auf Besonderheiten der verschiedenen Herkunftsländer eingegangen.

Referenten: Sebastian Röder (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg), Ulrich Dewald (AK Asyl Gomadingen, Initiator des Netzwerks familiennachzug.net)
Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit
Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 27.9.2016 an unter bildung@awo-es.de
Veranstalter: AWO Kreisverband Esslingen in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, gefördert vom Land Baden-Württemberg.

neue Materialien

Materialien zu den Fortbildungen

Liebe Teilnehmer/innen der aktuellen Fortbildungen

Im Folgenden finden Sie verschiedene nützliche Dokumente für die Flüchtlingsarbeit, auf die bei der Fortbildung hingewiesen wurde (und ggf. die Präsentation der Fortbildung, an der Sie teilgenommen haben)

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Informationen für Ehrenamtliche

Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Im Rahmen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung IQ" (IQ Netzwerk) haben MigraNet und Tür an Tür - Integrationsprojekte gGmbH eine Arbeitshilfe für Ehrenamtliche erstellt, die Geflüchtete bei der Arbeitsmarktintegration unterstützen möchten. Zu den Themen 
- Anerkennung ausländischer Qualifikationen
- Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete
- Teilnahme an Integrations- und berufsbezogenen Deutschkursen
enthält die Broschüre fundierte Sachinformationen, Übersichten und Checklisten für die Begleitung.
Die Broschüre ist in Zusammenarbeit mit Haupt- und Ehrenamtlichen erstellt worden.

Arbeitshilfe „Aufnahme aus dem Ausland“ beim Familiennachzug

Mit dem sogenannten „Asylpaket II“ wurde der Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte bis zum 16. März 2018 ausgesetzt. Betroffen davon sind vor allem Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien. Politische Versuche, die Aussetzung vorzeitig zu beenden, entpuppen sich als Lippenbekenntnisse vor der Bundestagswahl. Als einzige Option bleibt somit § 22 AufenthG, auf den das Gesetz Familienangehörige von subsidiär Schutzberechtigten verweist. Die Vorschrift lässt aus völkerrechtlichen oder dringenden humanitären Gründen die Aufnahme aus dem Ausland und zu diesem Zwecke die Erteilung eines Visums zu. Bislang hat die Norm nur in wenigen Fällen zu einer Aufnahme geführt, was nicht zuletzt an der schwammigen Formulierung und undruchsichtigen Verfahrensweise liegen dürfte. Anna Schmitt und Sebastian Muy haben deshalb eine Arbeitshilfe verfasst. Diese stellt u.a. mögliche Kriterien dar, die zur Bejahung „dringender persönlicher Gründe“ führen können. Zudem werden die einzelnen Verfahrensschritte inkl. Kontaktdaten benannt und ein Muster für die Antragstellung zur Verfügung gestellt.

Informationsverbund Asyl und Migration eröffnet neues Internet-Portal zur Familienzusammenführung

Der Informationsverbund Asyl und Migration hat ein neues Portal zum Thema Familienzusammenführung von Asylsuchenden und schutzberechtigten Personen erstellt. Hier können sich Menschen informieren, die in ihrer ehren- oder hauptamtlichen Tätigkeit mit dem Thema Familienzusammenführung in Berührung kommen. Das Portal zeigt auf, für welche Personen, abhängig von ihrer derzeitigen aufenthaltsrechtlichen Situation und dem Aufenthaltsort ihrer Familie welche Möglichkeiten zur Familienzusammenführung bestehen. Es erklärt die jeweils zugrundeliegenden Gesetze, erläutert aber auch die einzelnen Verfahrensschritte, die es bei einer Antragsstellung durchzuführen gilt und verweist auf viele Websites, die weiterführende Informationen enthalten.

Mehrsprachige Erklärvideos für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Die Erklärvideos wurden erstellt von Stadtgrenzenlos, einem internetbasierten Informationsportal insbesondere für junge Flüchtlinge. Sie liegen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari, Pashto und Tigrinya vor.

Es gibt acht verschiedene Filme zu folgenden Themen: Was sind meine Rechte? / Wer hilft mir? / Mit welchen Behörden habe ich es zu tun? / Was machen Betreuer? / Was macht ein Vormund? / Deutschland: Was ist anders? Was ist wichtig / Was ist die Dublin-Verordnung? / Warum werde ich untersucht?

Die Links zu den einzelnen Videos sind auf der Seite www.fluechtlingshelfer.info aufgeführt.

Schulden - was tun?

Mehrsprachige Informationen der Schuldnerberatung Hessen

Menschen mit geringem Einkommen landen schnell in der Schuldenfalle. Die Schuldnerberatung Hessens bieten jetzt Informationsblätter in zehn Sprachen zu verschiedenen Themen der Schuldnerberatung an, unter anderem zu den Themen Mietschulden, Pfändung, Mahnungen, unbezahlten Strom- und Gasrechnungen.